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Die Unfallverhütung

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Die beste Unfallverhütung im Umgang mit dem Pferd ist die Kenntnis über die Verhaltensweisen deines Pferdes. Das Verhalten des Pferdes als Fluchttier und als Herdentier. Wenn du diese Verhaltensweisen verinnerlicht hast, dann weißt du schon sehr viel und kannst mit ein bisschen Einfühlungsvermögen und Erfahrung viele Situationen und die jeweilige Reaktion deines Pferdes oft schon vorhersehen. Auch durch das Beobachten deines Pferdes auf der Weide oder in seiner Box lernst du eine ganze Menge und wirst dein Pferd immer besser kennen und einschätzen lernen.

Die meisten Unfälle ereignen sich durch nicht vorhandenes Wissen oder nicht fachgerechten Umgang mit dem Pferd.

Ein typisches Beispiel: Bindest du dein Pferd nicht richtig an, so ist ein (zumindest kleiner) Unfall schon fast vorprogrammiert. Stell dir vor du bindest dein Pferd mit einem normalen Knoten an, weil du den richtigen Anbindeknoten nicht beherrschst. Zusätzlich steht eine Mistgabel blöd herum und fällt deinem Pferd mit lautem Geschepper vor die Füße. Dein Pferd erschrickt und gerät in Panik, weil es angebunden ist und der Gefahr nicht ausweichen kann. Du kannst es nicht befreien, da der Knoten sich durch das panische Zerren am Anbindestrick festgezogen hat. Dein Pferd wird also so lange am Strick reißen, bis das Halfter, der Strick oder die Anbindevorrichtung nachgibt. So kommt dein Pferd frei und verbreitet Unruhe und Panik im gesamten Stall. Dabei ist ruckzuck etwas passiert - und sei es nur, dass dein Pferd dir auf den Fuß tritt. Das muss nicht sein und schnell passieren auch schlimmere Dinge, wie z.B. dass dein Pferd sich an der nun herumliegenden, spitzen Mistgabel verletzt.




Sei also stets bemüht, dein Pferd noch besser kennen zu lernen. Beobachte es, beschäftige dich mit ihm und arbeite stetig an eurem gegenseitigem Vertrauen. Auch das Vertrauen spielt eine wichtige Rolle. Wenn dein Pferd dir bedingungslos vertraut und du insgesamt Sicherheit im Umgang ausstrahlst, dann wird auch dein Pferd sich dementsprechend sicher fühlen und weitaus weniger oft Angst zeigen.

Insgesamt sind alle Regeln, die im Umgang mit dem Pferd bereits beschrieben sind, unerlässlich für ein sicheres Zusammenleben mit dem Pferd. Das korrekte Anbinden deines Pferdes ist wichtig, genau so wie das Führen deines Pferdes, das Einhalten von Sicherheitsabständen, das sichere Freilassen deines Pferdes, einwandfreie Ausrüstung, das Annähern an dein Pferd, angemessene Kleidung - insbesondere festes Schuhwerk, das fachgerechte Passieren anderer Pferde und das insgesamt ruhige Verhalten.

Generell ist außerdem ein Erste-Hilfe-Kurs sehr empfehlenswert. Ein solcher Kurs ist keine Pflicht im Umgang mit dem Pferd, aber du kannst das so erlangte Wissen immer und überall gebrauchen und anwenden. Denke also einmal darüber nach einen Erste-Hilfe-Kurs zu absolvieren und so mit gutem Beispiel voran zu gehen.

Diese Aspekte sind auch für eine Reitbeteiligung oder beispielsweise die Reiterferien sehr wichtig.




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